Gesund führen unter Druck:
Inhouse-Führungskräftetraining

Für klare Gespräche, verantwortungsvolle Führung
und einen gesünderen Arbeitsalltag

Für Führungskräfte, die klare Gespräche führen, Verantwortung bewusst gestalten und mit Belastung besser umgehen möchten.

Sie haben Verantwortung übertragen. Trotzdem landen viele schwierige Situationen wieder bei Ihnen.

Eine Teamleitung springt ständig selbst ein. Eine Mitarbeiterin sagt: „Ich kann nicht mehr.“
Ein Konflikt schwelt seit Wochen. Und ein Gespräch, das längst hätte stattfinden müssen, wird erneut verschoben.

Sie hören zu, vermitteln und suchen Lösungen. Ihre eigenen Aufgaben bleiben liegen.

Sie sehen, wie viel Ihre Führungskräfte leisten. Vielleicht machen Sie sich um einzelne Menschen längst Gedanken.
Sie möchten unterstützen und sich darauf verlassen können, dass Ihre Teamleitungen auch in schwierigen Situationen Orientierung geben.

Genau hier setzt „Gesund führen unter Druck“ an.

In diesem Führungskräftetraining arbeiten Ihre Führungskräfte an Situationen aus ihrem eigenen Alltag.
Sie üben, Belastung anzusprechen, Erwartungen zu klären und nächste Schritte verbindlich zu vereinbaren.

Das Ziel: Führungskräfte, die ihren Verantwortungsbereich bewusster gestalten und rechtzeitig erkennen, wann sie Unterstützung benötigen. Damit Sie gemeinsam handlungsfähig bleiben, auch wenn der Alltag viel verlangt.

Ein Präsenztag · 6–10 Teilnehmer*innen · Individuelle Vorbereitung · 2.500 € Gesamtpaket

Wenn aus Engagement dauerhafte Überlastung wird

Die zuverlässigste Teamleitung fängt immer mehr auf. Schwierige Aufgaben bleiben bei denselben Menschen hängen.
Vereinbarungen sind unklar und Rückfragen häufen sich.

Oft arbeiten alle mit großem Einsatz. Trotzdem fehlt die Zeit, innezuhalten und zu fragen:

Was gehört tatsächlich zu meiner Verantwortung? Was muss ich ansprechen?
Und wo brauchen wir andere Absprachen oder Entscheidungen?

Dieser Führungstag schafft Raum dafür. Ihre Führungskräfte betrachten eigene Situationen,
erproben Gespräche und entwickeln konkrete Vorhaben für ihren Arbeitsalltag.

Dabei beziehen wir auch die Arbeitsbedingungen ein.
Personelle Engpässe, widersprüchliche Erwartungen oder fehlende Entscheidungsspielräume
lassen sich nicht allein durch einen anderen Umgang mit Stress lösen.
Deshalb klären wir ebenso, welche Themen an die Geschäftsführung oder andere Verantwortliche zurückgegeben werden müssen.

Drei Fragen, an denen wir gemeinsam arbeiten

1. Was liegt in meiner Verantwortung und wo brauche ich Unterstützung?

„Bevor ich es erkläre, mache ich es lieber selbst.“

Eine Führungskraft übernimmt immer mehr Aufgaben. Kurzfristig hält sie damit den Betrieb am Laufen. Für Planung, Mitarbeiter*innengespräche und die eigene Erholung bleibt zunehmend weniger Raum.

Wir betrachten Anforderungen, persönliche Führungsmuster und die Verteilung von Verantwortung:

Welche Aufgaben übernehme ich und aus welchem Grund?
Wo fehlen klare Erwartungen, Prioritäten oder Absprachen?
Was kann ich selbst verändern?
Wo brauche ich eine Entscheidung oder Unterstützung von anderer Stelle?

Die Teilnehmer*innen reflektieren ihren Umgang mit Belastung und entwickeln Ansatzpunkte für eine bewusstere Selbstführung.

2. Wie spreche ich Überlastung an, ohne Druck zu verstärken?

„Ich merke, dass etwas nicht stimmt. Aber wie beginne ich das Gespräch?“

Eine Mitarbeiterin zieht sich zurück. Ein Kollege reagiert zunehmend gereizt.
Eine Teamleitung möchte unterstützen und gleichzeitig klären, wie die Arbeit weitergehen kann.

An konkreten Beispielen üben wir, solche Gespräche vorzubereiten und zu führen:

Beobachtungen ansprechen, ohne vorschnell zu urteilen;
zuhören und unterschiedliche Sichtweisen verstehen;
Erwartungen und Handlungsmöglichkeiten klären;
Unterstützung und verbindliche nächste Schritte vereinbaren.

Dabei achten wir auf die Rolle und die Grenzen von Führung. Niemand muss private Probleme offenlegen.
Im Mittelpunkt stehen die Arbeitssituation und die Frage, was im beruflichen Rahmen hilfreich und möglich ist.

3. Was verändern wir konkret ab morgen?

„Das klingt sinnvoll. Aber wie schaffen wir das in unserem Alltag?“

Volle Kalender und eingespielte Abläufe machen Veränderungen schwer.
Deshalb entwickelt jede Führungskraft ein bis zwei überschaubare Vorhaben für den eigenen Verantwortungsbereich.

Das kann beispielsweise bedeuten:

ein bisher aufgeschobenes Gespräch vorzubereiten;
Zuständigkeiten im Team klarer zu vereinbaren;
bei zusätzlichen Aufgaben gemeinsam Prioritäten zu setzen;
einen regelmäßigen Austausch über aktuelle Belastungen einzuführen.

Jede Person hält fest: Was gehe ich an? Wen brauche ich dafür? Wann beginne ich? Und woran erkenne ich, ob die Veränderung hilft?

So entsteht während des Seminars ein persönlicher Maßnahmenplan für die Umsetzung im Alltag.

Was Ihre Führungskräfte mitnehmen

Am Ende des Tages haben die Teilnehmer*innen:

eigene Belastungen und Handlungsspielräume reflektiert;
einen Gesprächsablauf zum Ansprechen von Überlastung praktisch erprobt;
konkrete nächste Schritte für ihren Führungsalltag festgelegt;
geklärt, bei welchen Anliegen sie Unterstützung benötigen;
Arbeitsmaterialien zur weiteren Nutzung erhalten.

Für Ihre Organisation kann daraus eine klarere Grundlage entstehen, um Verantwortung zu verteilen,
Schwierigkeiten früher zu besprechen und notwendige Entscheidungen vorzubereiten.

Welche gemeinsamen organisatorischen Anliegen an die Auftraggeber*innen weitergegeben werden, stimmen wir mit der Gruppe ab. Persönliche Reflexionen bleiben vertraulich.

Ihre Begleiterin: Kristin Bischoff

Ich bin Kristin Bischoff aus Lüdenscheid, Kitaleitung, systemische Coachin und Supervisorin.

Seit 2019 trage ich selbst Führungsverantwortung. Ich kenne den Druck, kurzfristige Personalausfälle aufzufangen, schwierige Gespräche zu führen und einem Team Orientierung zu geben, während die eigenen Aufgaben weiterlaufen.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit. Ich weiß, dass eine Anregung im Seminar einleuchten kann
und sich am nächsten Morgen trotzdem erst im vollen Arbeitsalltag bewähren muss.

Deshalb verbinde ich fachliche Impulse mit systemischer Reflexion und konkreten Übungen.
Wir arbeiten an den Fragen, die Ihre Führungskräfte mitbringen, und an Schritten, die innerhalb ihrer tatsächlichen Möglichkeiten liegen.

Mir ist wichtig, dass auch Unsicherheiten ausgesprochen werden dürfen. Wer Verantwortung trägt, braucht Raum,
um das eigene Handeln zu hinterfragen und neue Möglichkeiten auszuprobieren.

Für wen eignet sich das Training?

„Gesund führen unter Druck“ richtet sich an Unternehmen, Träger und soziale Einrichtungen,
die ihre Führungskräfte im Umgang mit arbeitsbezogener Belastung stärken möchten.

Das Angebot eignet sich für:

Teamleitungen und Abteilungsleitungen;
Bereichsleitungen mit Personalverantwortung;
Einrichtungsleitungen und deren Stellvertretungen;
Nachwuchsführungskräfte.

Besonders passend ist der Führungstag, wenn Ihre Führungskräfte viel selbst auffangen,
schwierige Gespräche aufschieben oder mehr Klarheit im Umgang mit Verantwortung und Belastung benötigen.

Die Gruppe umfasst sechs bis zehn Teilnehmer*innen.
So bleibt Zeit für persönliche Reflexion, Gesprächsübungen und die Bearbeitung eigener Situationen.

Im Vorbereitungsgespräch klären wir, ob Aufgaben, Führungserfahrung und Anliegen der Teilnehmer*innen zusammenpassen.

So läuft die Zusammenarbeit ab

1. Vorbereitung: Was beschäftigt Ihre Führungskräfte?

In einem 60-minütigen Online-Vorbereitungsgespräch mit Ihnen oder einer verantwortlichen Ansprechperson
besprechen wir Anlass, Ziele und Rahmenbedingungen.

Welche Situationen treten immer wieder auf? Was wurde bereits versucht?
Welche Entscheidungen können Ihre Führungskräfte selbst treffen? Was soll der Tag konkret ermöglichen?

Auf dieser Grundlage stimme ich die Schwerpunkte und Praxisbeispiele auf Ihre Organisation ab.

2. Führungstag: Verstehen, üben und nächste Schritte festlegen

Der Präsenztag umfasst sechs Stunden Arbeitszeit zuzüglich Pausen.

Kurze fachliche Impulse wechseln sich mit Einzelreflexion, Austausch, Gesprächsübungen und der Arbeit an konkreten Fällen ab.
Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen ein und entwickeln im Laufe des Tages ihren persönlichen Maßnahmenplan.

Das Training findet in Ihren Räumen oder an einem von Ihnen organisierten Veranstaltungsort statt.

Für die Umsetzung im Alltag

Ihre Führungskräfte nehmen die Arbeitsmaterialien und ihren Maßnahmenplan mit. Darin halten sie fest, was sie angehen,
wen sie einbeziehen und wann sie überprüfen möchten, ob ihre Schritte hilfreich sind.

Die Umsetzung erfolgt anschließend eigenständig. Bei Bedarf können Sie einen zusätzlichen Vertiefungstag buchen.

Ihre Investition

2.500 € für das Gesamtpaket mit sechs bis zehn Teilnehmer*innen.

Enthalten sind:

ein 60-minütiges Online-Vorbereitungsgespräch;
die auf Ihre Organisation abgestimmte Vorbereitung;
ein Präsenztag mit sechs Stunden Arbeitszeit zuzüglich Pausen;
fachliche Impulse, Reflexion und praktische Gesprächsübungen;
Arbeitsmaterialien zur weiteren Nutzung;
die Entwicklung persönlicher Maßnahmenpläne während des Seminars.

Der Paketpreis gilt für die gesamte Gruppe.

Raum und Verpflegung werden von Ihnen organisiert und sind nicht im Paketpreis enthalten.
Reiseaufwendungen stimmen wir vor der Buchung mit Ihnen ab.

Optional: Erfahrungen auswerten und die Praxis vertiefen

Auf Wunsch ergänzen wir nach sechs bis acht Wochen einen weiteren Präsenztag.
Wir besprechen erste Umsetzungserfahrungen, bearbeiten offene Fragen und vertiefen die Gesprächspraxis.

Der Vertiefungstag umfasst ebenfalls sechs Stunden Arbeitszeit zuzüglich Pausen und richtet sich an dieselbe Gruppe.

Zusatzpreis: 2.000 € · Gesamtpreis für beide Tage: 4.500 €

Reiseaufwendungen werden gesondert vereinbart.
Der erste Führungstag ist ein eigenständiges Angebot und kann ohne Vertiefungstag gebucht werden.

Inhouse-Führungskräftetraining aus Lüdenscheid

Von Lüdenscheid aus begleite ich Unternehmen und Einrichtungen im Märkischen Kreis, im Sauerland,
in Südwestfalen, im Oberbergischen und im übrigen
Nordrhein-Westfalen.

Auch für Standorte in Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz können Sie den Führungstag anfragen.
Termine und Reiseaufwendungen stimmen wir individuell ab.

Veranstaltungen in den Niederlanden sind nach Absprache für deutschsprachige Führungskräftegruppen möglich.
Die Durchführung erfolgt auf Deutsch.

Häufige Fragen

Ist das Training auch für neue Führungskräfte geeignet?

Ja, gerade für neue Führungskräfte ist das Training sinnvoll.
Wer von Anfang an lernt, Verantwortung bewusst zu übernehmen, Grenzen zu erkennen
und schwierige Gespräche klar und respektvoll zu führen, schafft eine gute Grundlage für den weiteren Führungsweg.

So können hilfreiche Gewohnheiten entstehen, bevor sich Muster wie ständiges Einspringen,
das Aufschieben von Gesprächen oder das Übernehmen jeder Aufgabe verfestigen.
Im Vorbereitungsgespräch stimmen wir die Schwerpunkte und Übungen auf die Erfahrungen Ihrer Teilnehmer*innen ab.

Eignet sich das Angebot für Unternehmen außerhalb des sozialen Bereichs?

Ja. Verantwortung zu übernehmen, mit Belastung umzugehen und schwierige Gespräche zu führen,
gehört in vielen Branchen zum Führungsalltag.
Wenn Erwartungen unklar bleiben, Aufgaben sich häufen oder Spannungen nicht angesprochen werden,
stehen Führungskräfte häufig vor ähnlichen Fragen:
Wie gebe ich Orientierung? Wie unterstütze ich meine Mitarbeiter*innen? Und wie bleibe ich selbst handlungsfähig?

Meine eigene Führungserfahrung stammt aus dem pädagogischen Bereich.
Diese verbinde ich mit meiner Arbeit als systemische Coachin und Supervisorin.
Dabei betrachten wir Ihre konkreten Arbeitsbedingungen, Zuständigkeiten und Herausforderungen.

Im Vorbereitungsgespräch klären wir, was Ihre Führungskräfte beschäftigt.
Darauf stimme ich die Beispiele und Übungen ab, damit die Teilnehmer*innen an Situationen arbeiten, die für ihren Arbeitsalltag relevant sind.

Können unsere Führungskräfte eigene Situationen einbringen?

Ja, ausdrücklich. Ein aufgeschobenes Gespräch, eine unklare Aufgabenverteilung oder die Frage, wie Überlastung angesprochen werden kann: Solche Situationen sind wertvolle Ausgangspunkte für das Training.

Gemeinsam betrachten wir, was die Situation schwierig macht, welche unterschiedlichen Sichtweisen eine Rolle spielen
und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. In Gesprächsübungen können die Teilnehmer*innen Formulierungen ausprobieren
und Rückmeldungen erhalten. So lässt sich ein nächster Schritt bereits im geschützten Rahmen vorbereiten.

Niemand muss eine persönliche Situation offenlegen. Wir vereinbaren zu Beginn einen vertraulichen und respektvollen Umgang miteinander. Beispiele werden möglichst anonymisiert und auf die Informationen begrenzt, die für die Bearbeitung notwendig sind.
Alternativ arbeiten wir mit vorbereiteten Praxisfällen.

Was ist, wenn in unserem Team bereits ein starker Konflikt besteht?

Auch dann können Sie sich an mich wenden.
Im ersten Gespräch klären wir, wie sich der Konflikt zeigt, wer beteiligt ist und was Sie sich von der Unterstützung erhoffen.
Auf dieser Grundlage besprechen wir, welcher Rahmen zu Ihrem Anliegen passt.

Das Führungskräftetraining unterstützt dabei, das eigene Verhalten zu reflektieren, schwierige Gespräche zu üben
und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wenn das Vertrauen jedoch stark beschädigt ist oder eine konkrete Auseinandersetzung die Zusammenarbeit bestimmt, braucht die Klärung möglicherweise einen eigenen Termin und die Beteiligung der betroffenen Personen.

Eine gesonderte Konfliktmoderation oder Supervision kann dann der sinnvollere erste Schritt sein.
Dabei erhalten unterschiedliche Sichtweisen Raum und wir arbeiten an Vereinbarungen für die weitere Zusammenarbeit.
Ob das Führungskräftetraining anschließend ergänzend hilfreich ist, entscheiden wir gemeinsam.

Müssen wir den Vertiefungstag direkt mitbuchen?

Nein. Der erste Führungstag ist als eigenständiges Angebot konzipiert.
Ihre Führungskräfte nehmen Arbeitsmaterialien und einen persönlichen Maßnahmenplan mit,
mit denen sie anschließend eigenständig weiterarbeiten können.

Ein Vertiefungstag bietet sich an, wenn Sie die Umsetzung gemeinsam reflektieren möchten:
Welche Gespräche wurden geführt? Was hat sich bewährt? Wo bestehen weiterhin Unsicherheiten oder Hindernisse?
Auf Grundlage dieser Erfahrungen bearbeiten wir konkrete Fälle und vertiefen die Gesprächspraxis.

Sie können den zusätzlichen Tag direkt mitplanen oder später nach Bedarf und Terminverfügbarkeit buchen.
Als zeitlicher Abstand sind sechs bis acht Wochen vorgesehen, damit die Teilnehmer*innen Gelegenheit haben,
erste Schritte auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.

Welche Situation soll sich bei Ihnen verändern?

Vielleicht haben Sie beim Lesen an eine Teamleitung gedacht, die ständig einspringt.
An ein Gespräch, das seit Wochen aufgeschoben wird. Oder an Ihren eigenen Wunsch, Verantwortung verlässlich abgeben zu können.

Diese konkrete Situation ist ein guter Ausgangspunkt für unser Gespräch.

In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch klären wir, was Sie beschäftigt
und ob „Gesund führen unter Druck“ zu Ihren Führungskräften und Ihrer Organisation passt.

Kontaktieren Sie mich

Standort

Hüttemeisterstraße 6
58511 Lüdenscheid

„Ein schwieriges Gespräch braucht Mut.
Ein unausgesprochenes Problem kostet jeden Tag Kraft.“

Kristin Bischoff